Meine Themen

Diese Themen liegen mir am Herzen – für ein lebenswertes Hemhofen und Zeckern, heute und morgen.

Sicherheit im Straßenverkehr

Als Mutter liegt mir die Sicherheit im Straßenverkehr besonders am Herzen. Ich möchte, dass unsere Kinder ihren Schulweg angstfrei und sicher meistern können. Ich möchte, dass Seniorinnen und Senioren ohne Sorge zum Bäcker spazieren können. Und ich möchte, dass alle Menschen – ob zu Fuß, mit dem Rad oder im Auto – sicher von A nach B kommen.

Deshalb setze ich mich gezielt für Verbesserungen in der Verkehrsplanung ein: für die Prüfung neuer Kreisverkehre, den Bau von Zebrastreifen und weitere Querungshilfen, die den Alltag sicherer machen. Denn Sicherheit beginnt vor der eigenen Haustür – und dafür lohnt es sich zu kämpfen.

Wohnraum für Seniorinnen und Senioren

Als Immobilienkauffrau erlebe ich täglich, wie herausfordernd die Wohnungssuche sein kann – besonders dann, wenn sich die Lebensumstände oder die Gesundheit verändern. Viele Menschen stehen vor der schweren Entscheidung, ihr vertrautes Zuhause zu verlassen, weil es keine passende Wohnalternative in der Nähe gibt.

Gerade für Seniorinnen und Senioren bedeutet das oft den Abschied von ihrer gewohnten Umgebung, von Nachbarn, Freundschaften und dem sozialen Netz, das über Jahre gewachsen ist. Das darf nicht zur Regel werden.

In einem Ort wie Hemhofen und Zeckern sollte es selbstverständlich sein, dass ältere Menschen, die ihr Haus aufgeben möchten oder müssen, eine passende und würdevolle Wohnmöglichkeit vor Ort finden – ohne ihre Gemeinde verlassen zu müssen.

Ich setze mich dafür ein, dass wir genau solche Wohnformen schaffen: barrierefrei, bezahlbar und eingebettet in die Dorfgemeinschaft. Denn Heimat ist mehr als ein Ort – sie ist das Gefühl, dazuzugehören.

Klimaanpassung

Die Klimakrise ist längst bei uns angekommen – auch hier im Dorf. Das Starkregenereignis 2018 hat gezeigt, wie verletzlich unsere Infrastruktur ist. Umso wichtiger ist es jetzt, mit klugen Maßnahmen gegenzusteuern.

Mehr Grünflächen, weniger Versiegelung und ein klarer Plan für Klimaanpassung machen unsere Gemeinde widerstandsfähiger – gegen Hitze, gegen Starkregen und gegen die vielen weiteren Folgen der Klimaveränderung.

Dabei gilt: Vorsorge ist günstiger als Schadensbehebung. Investitionen in Hitzeschutz, Begrünung und nachhaltige Planung entlasten nicht nur die Gemeinde, sondern auch jede einzelne Bürgerin und jeden einzelnen Bürger.

Ich setze mich dafür ein, dass wir unsere Klimaschutzpläne mit Weitsicht umsetzen – damit Hemhofen auch in Zukunft ein Ort bleibt, an dem man gerne lebt. Mit kühlen Rückzugsorten, gesunden Lebensbedingungen und einem starken Miteinander.

Gewerbe & Wirtschaft

Die Gewerbesteuer ist eine der wenigen direkten Einnahmequellen für unsere Gemeinde. Zwar sind bereits einige Unternehmen in Hemhofen angesiedelt, doch eine Erhöhung der Gewerbesteuer wäre der falsche Weg – sie würde bestehende Betriebe zusätzlich belasten und könnte Investitionen ausbremsen.

Eine Senkung der Gewerbesteuer könnte zwar neue Unternehmen anlocken, doch aktuell stehen uns nur begrenzte Gewerbeflächen zur Verfügung. Deshalb braucht es eine gezielte Strategie: Wir müssen überlegen, welche Gewerbearten wir in Hemhofen ansiedeln möchten – und genau für diese Betriebe passende Flächen erschließen.

Unsere Lage ist ein echter Standortvorteil: Mit der B470, den Autobahnen A73 und A3 sowie den Buslinien 205 und 206 sind wir hervorragend angebunden. Diese Infrastruktur bietet ideale Voraussetzungen für zukunftsfähige, regionale Unternehmen.

Ich setze mich dafür ein, dass wir Hemhofen wirtschaftlich klug weiterentwickeln – mit Augenmaß, Nachhaltigkeit und einem klaren Plan für neue Perspektiven.

Innovation & Co-Working

Ich möchte Hemhofen als Standort für Innovation und modernes Arbeiten stärken. Dazu gehört für mich auch, neue Wege in der Gewerbeflächenentwicklung zu gehen.

Konkret stelle ich mir vor, dass die Gemeinde gezielt Flächen für Start-ups bereitstellt – für junge Unternehmen mit frischen Ideen, die unsere Region bereichern und Arbeitsplätze schaffen. Gleichzeitig sollten wir Co-Working-Spaces schaffen: flexible Arbeitsplätze für Berufstätige, die zu Hause keinen geeigneten Raum für ein abschließbares Büro haben.

Gerade in Zeiten von Homeoffice und digitaler Arbeit ist das ein wichtiger Schritt, um Beruf und Privatleben besser zu trennen – und gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu fördern.

Mit solchen Angeboten schaffen wir nicht nur Infrastruktur, sondern auch Gemeinschaft: Orte, an denen Ideen entstehen, Menschen sich vernetzen und Hemhofen als lebendiger Arbeitsstandort sichtbar wird.

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Über mich

🏠Verwurzelt

Hemhofen ist mehr als ein Ort – es ist Heimat. Hier war ich als Kind in der Kindergarten-Gruppe "Heinzelmännchen", besuchte die Grundschule und später das Ohm-Gymnasium in Erlangen. Diese Verbundenheit prägt mich bis heute.

🌍Weltoffen

Nach dem Abitur führte mich der Weg in die Welt: Au-Pair in den USA und Frankreich, duales Studium in Köln, Ausbildung zur Beton- und Stahlbetonbauerin in Aachen. Diese Zeit gab mir Weltoffenheit, Durchhaltevermögen und den Blick fürs Praktische.

💼Qualifiziert

Die zweite Ausbildung zur Immobilienkauffrau absolvierte ich in der Region. Nach Stationen bei der GVV Erlangen arbeite ich seit 2019 in der Vermietung und Verwaltung der bundesweit tätigen Wohnbau GmbH. 2025 schloss ich die Weiterbildung zur Wirtschaftsfachwirtin ab.

Engagiert

Heute lebe ich mit meinem Mann und unserem vierjährigen Sohn in Zeckern. In meiner Freizeit helfe ich im Café der Gärtnerei Großkopf aus oder unterstütze im Vorstand des Familientreffs Hemhofen e.V. – der direkte Kontakt mit Menschen ist mir wichtig.

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